Naturforscherinnen-AG

Wie entsteht ein Regenbogen? Wie werden Gummibärchen gemacht und wie kommen eigentlich Meereslebewesen auf den Berg??? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigen sich die Naturforscherinnen in unserer AG.

Wir stellen Forscherfragen und finden durch spannende Experimente die Antwort heraus.

 

Aktuelles:

 

Abschluss-Workshop der Naturforscherinnen-AG

Ein spannendes Naturforscherinnen-Jahr geht zu Ende. Zum Abschluss konnten die Kinder in einem ganz besonderen Workshop noch einmal ihre naturwissenschatlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Hierzu bekamen die Kinder heute einen „echten Tatort“ im Mehrzweckraum und den Fall des „entführten Herrn Braun“, den es galt zu lösen.
Wer war der Täter? Herr Schwarz, der beste Freund oder der Frau Schwarz, die eifersüchtige Ehefrau; oder gar die Nachbarin, Frau Weiß, die immerhin den Notruf wählte….

Fingerabdrücke, Fußabdrücke, Reifenspuren, eine geheime Botschaft und ein mysteriösen roter Fleck,  dieten als Beweise. Nun waren die Naturforscherinnen gefragt. Eifrig machten sie sich daran herauszufinden was passiert ist. Hierbei ergaben sich zwischendurch die abenteuerlichsten Vermutungen und Verschwörungstheorien, aber zum Schluss fanden die Kinder doch eine plausible Erklärung und eine Überraschung: die ganze Entführung war nur vorgetäuscht!

Da dies auch die letzte AG-Stunde in diesem Jahr war, gab es zum Abschied noch ein Zitat, das der berühmte Naturwissenschaftler Albert Einstein einst von sich sagte: „ Ich habe kein besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig!“ Auch wenn das mit der Begabung, zweifelsohne untertrieben, wenn nicht sogar gelogen ist, so hat er doch mit der Neugierde mehr als Recht! Denn die braucht ein Naturforscher ein Leben lang.
Die Naturforscherinnen unser AG haben also die besten Voraussetzungen: sie sind leidenschaftlich neugierig. Wer weiß, vielleicht wird eine von ihnen ja „Frau Einstein“ von morgen.

 

                                               

Ergebnis der Evaluation der Naturforscherinnen-AG vom 12./13.06.2018

Sicherheit wird beim Experimentieren groß geschrieben!

Das Ergebnis der Evaluation war sehr positiv. Alle Kinder gaben an, dass ihnen die AG gut gefallen hat. Da „gut“ die beste Ankreuzmöglichkeit war, bemerkte eine Schülerin sogar „nicht nur gut, ich liebe die AG“.
Da ein sehr wichtiges Ziel der AG, neben der Vermittlung von naturwissenschaftlichen Kernkompetenzen, auch das Wecken von Interesse für eben diese Fächer darstellte, war die Frage nach dem Interessenszuwachs besonders interessant.
Diese wurde von den meisten Schülerinnen als „hoch“ (bestmögliche Bewertung) eingestuft. Nur wenige schätzen den Interessenszuwachs als „eher hoch“ ein. „Eher niedrig“ oder „niedrig“ wurde nicht genannt. Anzumerken ist allerdings auch, dass die meisten Kinder auch ihr ursprüngliches Interesse als „hoch“ oder „eher hoch“ einschätzten, was zu Ungenauigkeiten in der Bewertung des Interessenszuwachs führen könnte. Dies spiegelt sich auch in der Frage nach der Vorerfahrung wieder. Die meisten Kinder gaben an, auch vor der Einwahl in die AG schon einmal experimentiert zu haben.

Unterrichtsthema „Was leuchtet denn da?“ Hier: ein Kastanienzweig unter UV-Licht

Des Weiteren sollten die Kinder noch einmal ihre Erwartungen vom Schuljahresanfang reflektieren. Die meisten kamen zu dem Entschluss, dass ihre Erwartungen „mehr als erfüllt“ wurden. Ein nicht unwesentlicher Punkt, der hier, genau wie an anderen Stellen im Fragebogen immer wieder positiv herausgestellt wurde, ist der, dass die AG nur für Mädels ist. Dies, sowie die Beobachtungen der AG-Leiterin bestätigen die Sinnhaftigkeit des AG-Konzepts, was auch durch wissenschaftliche Studien belegt wird.
Außerdem sollten die Kinder drei Dinge, benennen, die ihnen besonders gut gefallen haben.
Hier wurden eine Reihe von Punkten aufgezählt. Sehr häufig genannt wurde u.a.: „das Experimentieren“, „die Workshops“ und „der Zooausflug“. Interessanter Weise nannten auch zwei Kinder den Internetauftritt der AG. Nicht gefallen hat den Kindern fast nichts Nennenswertes. Die Note die Kinder der AG geben würden, liegt zwischen 1+ und 1-.
Insgesamt handelt es sich um ein sehr positives Ergebnis, das die Zielsetzung der AG bestätigt.

Von der Ess-zur Wissbegierde: Leckere Ergebnisse des Gummibärchen-Workshops

 

 

 

 

„Wer war der Täter???“

In der Naturforscherinnen-AG begeben sich die Kinder zur Zeit auf den Spuren von Sherlock Homes, 3 Fragezeichen und Co.
Um den Täter zu überführen erlernen die Kinder zunächst die wichtigsten Methoden zur Sicherung und Auswertung von Spuren, die jemand am Tatort hinterlässt, wie z.B. Fingerabdrücke und Fußspuren. Welche charakteristischen Muster hat ein Fingerabdruck? Sind die Fingerabdrücke von Zwillingen wirklich identisch? Und welche Informationen liefert ein am Tatort gefundener Fußabdruck?
In dieser Einheit werden die Kinder bis zu den Sommerferien alle wichtigen Werkzeuge kennenlernen, um Beweise an einem Tatort zu finden, sicherzustellen und schließlich den Täter zu überführen. Dazu gehören die Isolierung von DNA, genauso wie das Sichtbarmachen von „Geheimen Botschaften“. Am Ende können die Kinder ihr erlerntes Wissen noch einmal auf ganz besondere Art unter Beweis stellen.
Werden sie das Rätsel um den verschwundenen Herrn Braun lösen?
Hochspannung pur beim „Sondereinsatzkommando Krautgartenschule“!

Die Naturforscherinnen extrahieren (isolieren) die DNA von Äpfeln und Tomaten:

      

 

Die Naturforscherinnen analysieren Finger- und Fußabdrücke :

       

                          

 

 

Ausflug der Naturforscherinnen-AG in den Frankfurter Zoo

 

Im Rahmen des Themas „Beobachten und Bestimmen von Pflanzen und Tieren“ unternahmen die Naturforscherinnen am 13.04.18 einen Ausflug in den Frankfurter Zoo. Am außerschulischen Lernort Zoo konnten die Naturforscherinnen die Tiere nicht nur hautnah erleben, sondern auch ihr neu erworbenes Wissen über die Verwandtschaft im Tierreich direkt anwenden. Woran erkennt man eigentlich, dass der Löwe eine Katze und der Fennek (Wüstenfuchs) ein Hund ist? Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Affen und Menschen? Und ist ein Okapi eine Giraffe oder ein Zebra? Neben solchen biologisch-systematischen Fragestellungen lernten die Kinder auch noch allerhand Kuriositäten aus dem Tierreich kennen, wie beispielsweise das Schlafverhalten von Giraffen oder die Symbiose von Anemonenfisch und Anemone. Auch sehr interessant war der Elephantenfisch, der zu den schwach-elektrischen Fischen gehört und Stromschläge aussendet, deren übersetztes Signal im Flur des Exotariums gut zu hören war.

Im Grzimek-Haus, indem es tagsüber dunkel ist, konnten nachtaktive Tiere beobachtet werden. Hierzu zählen beispielsweise die Mausmakis (kleine Primaten, die kurioserweise zur Familie der Katzenmakis gehören), 700 Fledermäuse und Bush-Babys.

Das absolute Highlight des Ausfluges waren die Seehunde, die in der Höhle am Grund des Beckens direkt an der Glasscheibe vorbei schwammen und somit zum Greifen nah schienen.

Es war, trotz schlechten Wetters, ein toller Ausflug bei dem alle Beteiligten viel Spaß hatten!

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Förderverein, ohne dessen finanzielle Unterstützung der Ausflug nicht möglich gewesen wäre!

          

         

         

 

 

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